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15 Punkte für einen stressfreien Umzug

Mit der Vorfreude auf ein neues Heim ist stets auch der Umzug in dieses verbunden. Denn bevor man sich in der neuen Wohnung oder im neuen Haus einleben und zu den angenehmen Dingen wie Dekorieren übergehen kann, müssen insbesondere Möbel und andere Einrichtungsgegenstände zum Ziel transportiert werden. Zudem ist ein Umzug mit weiteren stressigen Aufgaben verbunden, von denen einige im Umzugstrubel schnell vernachlässigt oder sogar vergessen werden können. Damit ein Umzug die Vorfreude auf das neue Heim nicht trübt, ist es daher sinnvoll, eine Checkliste zu erstellen.

Stressfrei umziehen – mit einem guten Plan

Ausmessen, ausrangieren, Möbeleinkauf, Malern, Umzugsmeldungen – bei jedem Umzug fallen eine Vielzahl von Dingen und Formalitäten an, ohne die ein solcher nicht möglich ist oder deren Versäumen zu Extrakosten führen kann. Daher sollten Sie bei jedem Umzug eine Checkliste erstellen, die Sie nach und nach Abarbeiten können. Dadurch wird es Ihnen leichter fallen, Ihren Umzug zu organisieren, durchzuführen und notwendige formale Erfordernisse zeitnah zu erfüllen. So ist jeder Umzug selbstverständlich individuell und wirft unterschiedliche Detailfragen auf. Dennoch fallen bei jedem Umzug standardmäßige Aufgaben an, die eine optimale Grundlage für Ihre persönliche Umzugscheckliste sind. Die nachfolgenden 15 Punkte werden Ihnen helfen, Ihren Umzug stressfrei zu gestalten.

15 Tipps für ein stressfreien Umzug

  1. Mietvertrag kündigen und Wohnungsauflösung planen
  2. Zeitliche Planung des Umzugs
  3. Schule und Kindergarten abmelden
  4. Ausmisten und Kartons packen
  5. Wohnung und Möbel vermessen
  6. Umzugshelfer, Unternehmen oder Transporter mieten
  7. Umzugshelfer organisieren und verpflegen
  8. Halteverbotszone einrichten lassen
  9. Kinder und Haustiere am Umzugstag gut unterbringen
  10. Abonnements und Verträge kündigen oder ummelden
  11. Den neuen Wohnsitz bei Behörden und anderen ummelden
  12. Einen Nachsendeeintrag einrichten
  13. Renovierungsarbeiten und Schönheitsreparaturen
  14. Die neue Wohnung einrichten
  15. Freunde und Geschäftspartner informieren

1. Mietvertrag kündigen und Wohnungsauflösung planen

Vor jedem Aus- und Umzug steht zunächst die Kündigung der bisherigen Wohnung. Diese sollten Sie vornehmen, sobald Sie den Mietvertrag für das neue Heim unterschrieben haben. Dabei ist vor allem die Kündigungsfrist, welche gesetzlich drei Monaten beträgt, zu beachten. Um eine finanzielle Doppelbelastung zu vermeiden, kann es sich unter Voraussetzung der Zustimmung des Vermieters anbieten, selbst einen Nachmieter zu suchen, welcher die Wohnung vor Ende der Kündigungsfrist übernimmt. 

2. Zeitliche Planung des Umzugs

Je nach Größe des Hausstandes, der Wohnung und der Entfernung zwischen alter und neuer Wohnung kann ein Umzug wenige Tage bis hin zu ein oder zwei Wochen dauern. Daher sollten Sie für Ihren Umzug eine detaillierte, zeitliche Planung vornehmen. Dabei kann es auch erforderlich sein, Urlaub für den Umzug zu beantragen. Während bei beruflich bedingten Umzüg regelmäßig Anspruch auf Sonderurlaub besteht, kann man sich bei privat bedingten Umzügen meist nicht auf solchen berufen. Schließlich sollten Sie in Ihre zeitliche Planung auch etwaige Umzugshelfer einbeziehen und deren Zeitkapazitäten berücksichtigen.

3. Schule und Kindergarten abmelden

Für den Fall, dass Sie Kinder haben und weiter wegziehen, ist es ratsam, frühzeitig eine neue Schule oder einen neuen Kindergartenplatz zu suchen. Nicht selten ist es kompliziert, vor allem einen neuen Kindergartenplatz zu bekommen. Um nach dem Umzug nicht ewig auf einer Warteliste zu verweilen, sollten Sie daher etwaige An- und Abmeldungen frühzeitig vornehmen.

4. Ausmisten und Kartons packen

Jeder Umzug bietet die Möglichkeit, sich endlich von unnützen Gegenständen oder ungetragener Kleidung zu trennen. Außerdem geht ein Umzug umso schneller voran, je weniger zu transportieren ist. Daher sollte Sie Ihren Umzug nutzen, um überflüssigen Ballast zu entrümpeln. Je früher Sie damit anfangen, desto mehr können Sie gegebenenfalls im Hausmüll entsorgen. Zudem sollte auch der Abtransport nicht mehr gebrauchter Möbel oder anderen Sperrmülls zeitnah organisiert werden. Darüber hinaus ist es sinnvoll, selten benutzten Hausrat frühzeitig in Kartons zu packen. Dabei sollten Sie jedoch darauf achten, die Kartons nicht zu voll zu packen und zerbrechliche Gegenstände nochmals in Zeitung oder Schutzfolie einzuwickeln, damit beim Umzug nichts zu Bruch geht.

5. Wohnung und Möbel vermessen

Um am Umzugstag keine bösen Überraschungen zu erleben, weil Bett und Kleiderschrank nicht in das neue Schlafzimmer passen, sollten Sie die neue Wohnung vorher ausmessen und prüfen, ob Sie Ihre Möbel hier wie gewünscht unterbringen können. Das Ausmessen der zu transportierenden Möbel und ist zudem vor allem bei der Beauftragung eines Umzugsunternehmens erforderlich. Die ermittelten Werte sollten schließlich gut dokumentiert werden. Damit können ein Umzugsunternehmen oder Sie selbst beispielsweise die Größe eines Transporters besser planen.

6. Umzugshelfer, Unternehmen oder Transporter mieten

Zur Checkliste für einen gut geplanten Umzug zählt ferner auch die Organisation von Helfern oder eines Umzugsunternehmens. Dabei sollten Sie vor allem etwaige Feiertage berücksichtigen und die Möglichkeiten Ihrer Helfer ausloten. Wenn ein Umzugshelfer selbst einen Transporter hat, können Sie möglicherweise darauf verzichten, einen solchen zu mieten. In jedem Fall sollten Sie die Art Ihres Umzugs und alle hierfür erforderlichen Ressourcen (Sackkarre, Tragegurte, Transportdecken) so früh wie möglich organisieren. Zudem ist auch sinnvoll, einen Notfallplan – beispielsweise bei Erkrankung eines Helfers – parat zu haben.

7. Umzugshelfer organisieren und verpflegen

Dass ein Umzug nur selten allein gelingen kann, steht außer Frage. Wenn Sie für Ihren Umzug nicht auf ein – meist kostenintensives – Umzugsunternehmen zurückgreifen wollen, sollten Sie daher Freunde und Bekannte um Hilfe bitten. Für diese sollten Sie selbstverständlich auch Verpflegung bereitstellen. Hierbei bietet es sich an, jemanden separat mit der Verpflegung zu beauftragen.

8. Halteverbotszone einrichten lassen

Für einen reibungslosen Ablauf sollten Sie für den Umzugstag eine Haltverbotszone vor Ihrem neuen Heim einrichten lassen. Dies ist vor allem in Großstädten mit knappem Parkraum sinnvoll. Die Beantragung einer Halteverbotszone erfolgt in der Regel beim zuständigen Ordnungsamt. Diese ist zwar nicht kostenfrei, kann am Umzugstag jedoch vor enormer Bedeutung sein.

9. Kinder und Haustiere am Umzugstag gut unterbringen

Ein Umzug ist nicht nur für alle Verantwortlichen stressig, sondern birgt auch Unfallrisiken. Daher sollten Kinder und Haustiere vom Umzugsgeschehen so gut wie möglich ferngehalten werden. Sorgen Sie daher für eine angemessene Betreuung – so können Sie sich auf den Umzug konzentrieren und wissen Kinder und Haustiere in Sicherheit.

10. Abonnements und Verträge kündigen oder ummelden

Mit dem Umzug erhält man stets eine neue Adresse, an der man künftig Leistungen wie Internet und Fernsehen empfangen will. Hier sollten Sie die Verfügbarkeit im neuen Heim prüfen und im Falle eines Wechselwunsches die Kündigungsfrist im Blick haben. Nicht selten ergibt sich durch einen Umzug dabei die Möglichkeit, einen günstigeren Anbieter zu finden.

11. Den neuen Wohnsitz bei Behörden und anderen ummelden

Noch wichtige als der Internet- oder Fernsehanbieter sind Behörden, Versicherungen und Banken.
Für diesbezügliche Ummeldungen sollten Sie sich eine Liste anfertigen, um niemanden zu vergessen.
Vor allem die Ummeldung beim zuständigen Einwohnermeldeamt unter Vorlage einer Vermieterbescheinigung sollten Sie dabei nicht hinauszögern. Hierfür gelten je nach Bundesland unterschiedliche Fristen, deren Versäumen ein Bußgeld nach sich ziehen kann.

12. Einen Nachsendeeintrag einrichten

Aufgrund der Gefahr, dass trotz Umzugsmeldung dennoch Post an die alte Adresse geschickt wird, bietet sich ein Nachsendeauftrag an. Einen solchen kann man bei allen gängigen Postzustellern unkompliziert im Internet beantragen. Durch einen Nachsendeauftrag wird die Post an die neue Adresse weitergeschickt und regelmäßig auch der Absender über den Umzug informiert.

13. Renovierungsarbeiten und Schönheitsreparaturen

Bei einem Umzug richtet sich der Fokus selbstverständlich zunächst auf das neue Heim, in dem gern gemalert oder tapeziert wird. Aber auch in der alten Wohnung können Schönheitsreparaturen anfallen, die vor dem Auszug erledigt werden müssen. Daher sollten Sie rechtzeitig mit Ihrem Vermieter etwaige Schönheitsreparaturen – wie das Weißen bunter Wände – absprechen, die sie beim Auszug vorgenommen haben müssen. Dadurch lassen sich Missverständnisse bei der Wohnungsübergabe vermeiden. 

14. Die neue Wohnung einrichten

Wenn der Hausrat in der neuen Wohnung angekommen ist, geht es ans Einrichten und Dekorieren. Dann, wenn Sie nicht alle Möbel mitnehmen wollen oder können, sollten Sie beachten, dass es regelmäßig Lieferzeiten von mehreren Wochen für Küchen, Betten oder Sofas gibt. Planen Sie die neue Einrichtung daher sorgfältig. Eine Übergangslösung wie eine Ersatzcouch kann dabei die Wartezeit verkürzen.

15. Freunde und Geschäftspartner informieren

Wenn der Umzug geschafft ist, sollten Sie auch Ihre Freunde – sofern diese nicht beim Umzug helfen – über die neue Anschrift informieren. Das Gleiche gilt für Geschäftspartner oder Verwandte. Eine Einweihungsfeier ist dabei eine gute Möglichkeit, um Freunden und Verwandten die neue Wohnung zu zeigen, sich für Umzugshilfe zu bedanken und die neuen Nachbarn kennenzulernen.

Fazit: Umziehen leicht gemacht

Wenn Sie diese 15 Punkte bedenken, werden Sie am Umzugstag keine bösen Überraschungen erleben. Und auch, wenn Sie Ihre Checklist für den Umzug anders gestalten, sind Sie auf der sicheren Seite, dass Ihr Umzug nach einem Plan verläuft und Sie bei Ihren Helfern oder in der neuen Wohnung kein Chaos verursachen.

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