Umzugshelfer Berlin Blog

Umzug mit unserem Umzugsratgeber stressfrei meistern

Sie haben eine neue Wohnung oder ein neues Haus gefunden? Herzlichen Glückwunsch! Bestimmt war die Suche nach der neuen Bleibe zeitintensiv und anstrengend. Doch der wahre Stress geht jetzt erst los, denn der Umzug steht nun an. Damit Sie den Überblick über alle wichtigen zu erledigenden Aufgaben behalten haben wir für Sie einen Umzugsplaner verfasst. Dieser soll Ihnen einen roten Faden bieten, der Sie durch die stressigen nächsten Wochen begleitet. 

Inhalt

  1. Starten Sie mit der Umzugsplanung so bald wie möglich!
  2. Erstellen Sie 2 Wochen vor dem Umzug detaillierte Pläne!
  3. Morgen ist der Umzug!
  4. Heute ist der große Tag!
  5. Was nach dem Umzug noch zu tun ist.

1. Starten Sie mit der Umzugsplanung so bald wie möglich!

Selbst wenn der Umzug vielleicht erst in Monaten aktuell sein wird gibt es einige Aufgaben, die Sie schon jetzt erledigen können. 

Zunächst sollten Sie überprüfen, welche Verträge Sie mitnehmen können oder andernfalls kündigen sollten. Denken Sie an Ihren Strom-, Gas-, Wasser-, Haushaltsversicherungs- sowie Internetanbieter. Kündigungen sollten Sie immer eingeschrieben versenden.

Ist das erledigt, geht es weiter mit dem Hausrat. Jeder hat Berge von Besitztümern, die er nicht mehr braucht. Nutzen Sie diesen Anlass und sortieren Sie aus. Alles unnötige, was sie loswerden, müssen Sie nicht schleppen. Bestimmt finden Sie Abnehmer in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis, denen Sie mit dem einen oder anderen Gegenstand eine Freude machen können. Vielleicht machen Sie manches sogar noch zu Geld, indem Sie es auf diversen Flohmärkten oder auch Online-Flohmärkten verkaufen können. 

Wenn nur noch das übrig ist, was Sie gerne in Ihre neuen vier Wände mitnehmen möchten, können Sie mit dem Verpacken beginnen. Denn viele Dinge, die üblicherweise im Keller oder in Abstellräumen gelagert werden, werden bis zum Umzug nicht mehr benötigt. Bewährt hat sich das System, die Umzugskartons nach Räumen getrennt zu sortieren. Notieren Sie auf dem Karton, in welchen Raum die gepackten Sachen gehören und schreiben Sie stichwortartig auf den Karton, welche Dinge sich genau darin befinden. In einigen Wochen oder gar Monaten erinnert sich niemand mehr, was er damals verpackt hat. Kleben Sie die Kiste zu, damit beim Umzug nichts verloren geht. 

Sehen Sie zu, dass Sie schön langsam den Inhalt Ihres Gefrierschrank verwerten. Am Tag vor dem Umzug sollte er weitgehend leer sein. 

Machen Sie sich gegebenenfalls auf die Suche nach neuen Möbeln, falls Sie welche benötigen.

2. Erstellen Sie 2 Wochen vor dem Umzug detaillierte Pläne!

Nun sind es nur noch 2 Wochen bis zum großen Tag. Es gibt jedoch noch viel zu tun. Spätestens jetzt sollten Sie einen Umzugstransporter organisieren. Vielleicht hat jemand in Ihrem näheren Umfeld einen Bus, den er Ihnen für den Umzug zur Verfügung stellen würde. Viele Autoverleihe aber auch Möbelhäuser bieten die Transporter für kleines Geld an. Bedenken Sie, dass Sie einen Fahrer benötigen, falls Sie selbst nicht fahren können oder möchten. Die gängigen Transporter haben Platz für 2 Beifahrer. Diese Plätze sollten Sie mit starken Personen besetzen, die gerne mit anpacken. 

Auch ist nun die richtige Zeit, um Freunde und Familie um Unterstützung zu bitten. Bei einem Umzug gilt der Grundsatz: Je mehr Helfer, desto schneller ist die Sache über die Bühne. Informieren Sie Ihre Helfer über Zeit und Ort. Benötigen Sie vielleicht noch einen Elektriker oder einen Installateur zum Abbau von Leuchten oder der Waschmaschine?

Haben Sie vor der alten und neuen Bleibe die Möglichkeit, den Transporter gut zu parken? Falls nicht lohnt sich das Ansuchen bei der Gemeinde. Hierbei können Sie für die Dauer des Umzuges einen kleinen Bereich absperren, in den sich niemand anders stellen darf. 

3. Morgen ist der Umzug!

Nur noch 24 bis zum großen Tag und es gibt noch viel zu tun. 

Verpacken Sie die Dinge des täglichen Gebrauches, die Sie bisher noch benötigt haben. Vergessen Sie auch hier nicht auf die richtige Kennzeichnung der Umzugskartons. Bauen Sie Möbel, die Sie im Gesamten nicht durch die Türen, das Stiegenhaus oder in den Transporter bekommen so weit auseinander, dass es passt. Tauen Sie Ihren Kühl- und Eisschrank ab und verwerten Sie die Reste. Eventuell können Sie etwas daraus kochen, was Sie am nächsten Tag den Helfern anbieten können. Fahren Sie in den Baumarkt und kaufen Sie Luftpolsterfolie, um Möbel damit zu umwickeln und vor Transportschäden zu schützen. Kaufen Sie dort am besten auch gleich griffige Handschuhe für Sie selbst und alle Helfer in verschiedenen Größen. Sorgen Sie auch dafür, dass sie für die Helfer ausreichend Essen und Trinken anbieten können.

4. Heute ist der große Tag!

Entfernen Sie in Ihrer alten Wohnung Ihren Namen vom Klingelschild.

Holen Sie den Transporter ab. Versichern Sie sich, dass ausreichend Kraftstoff im Tank ist. Packen Sie die neuen Haustürschlüssel ein. Lassen Sie sich Zeit – in der Eile passieren Fehler und Schäden. Sobald Sie in den neuen vier Wänden angekommen sind, kleben Sie Zettel mit den Zimmerbezeichnungen an die Zimmertüren in der neuen Bleibe. Bitten Sie alle Helfer darum, genau die Aufschriften auf den Umzugskartons zu lesen, damit die Kartons auch wirklich in die vorgesehenen Räume gelangen. So ersparen Sie sich später viel Zeit beim Suchen. 

Nun müssen noch elektrische Geräte wie Backrohr, Waschmaschine, Wäschetrockner und Geschirrspüler angeschlossen werden. Vergessen Sie außerdem nicht, die Lampen in jedem Raum zu installieren.

5. Was nach dem Umzug noch zu tun ist.

Der große Umzug ist geschafft – alle Besitztümer sind gesiedelt worden. Doch ein paar Dinge sind auch jetzt noch zu erledigen.

Zunächst müssen Sie sämtliche Umzugskartons auspacken und den Inhalt an seinen neuen Platz bringen. 
Sie benötigen zudem einen neuen Vertrag bei einem Strom-, Gas- und Wasseranbieter. Auch aufs Internet möchten Sie in Ihrer neuen Bleibe sicher nicht lange verzichten. Sie sollten außerdem schnellstmöglich eine Haushaltsversicherung abschließen. 

Der beim Siedeln angefallene Verpackungsmüll muss nun noch ordnungsgemäß entsorgt werden. Vergessen Sie außerdem nicht, das Klingelschild auf Ihren Namen zu aktualisieren.

Ein wichtiger, letzter Punkt steht noch auf Ihrer To-Do-List: Die Einweihungsparty! Vergessen Sie nicht, all Ihre braven Helfer zur Einstandsfeier einzuladen. Auch die neuen Nachbarn freuen sich bestimmt über eine Einladung. So können Sie sich gegenseitig in gemütlicher Atmosphäre kennenlernen. Sollten Sie die Nachbarn nicht einladen wollen, informieren Sie diese am besten zumindest über die Veranstaltung und entschuldigen Sie sich schon im Voraus für die einmalige, etwas lautere Veranstaltung. Wir wünschen Ihnen, dass Sie sich in Ihrem neuen Zuhause wohl fühlen und viele schöne Jahre hier verbringen werden.

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